Verein

Der Verein gehört dem Kreisverband der Rassegeflügelzüchter an und ist über den Landesverband Hessen-Nassau Mitglied im Bund „Deutscher Rassengeflügelzüchter e.V.“ Die Leitsätze dieser Organisation für die Erhaltung der Rassegeflügelzucht und die Existenz der Vereine sind auch die Hauptziele unseres Vereins:

„Die Erhaltung der Geflügelrassen bei unserer züchterischen Tätigkeit und die Pflege der Züchterkameradschaft als Vorbedingung für eine gute, erfolgreiche Vereinsarbeit“

Regelmäßige Vorstands- und Mitgliederversammlungen mit Tierbesprechungen, sowie die Lokal- und Kreisschauen, verbunden mit Sonderschauen, sind die „Hauptglanzlichter“ des Vereins.

  • jährliches Frühlingsfest am Muttertag
  • Lokalschau bzw. Geflügelausstellung im Herbst
  • Ostereierspende an ortsansässige Kindergärten
  • Beteiligung am Kerwedorf
  • Veranstaltung der offenen Ortsmeisterschaft im Darts
  • Vermietung des Vereinsheims für Familienfeste

DIE ANLAGE

Auf rund 15.000 m² erstreckt sich unsere Zuchtanlage mit einer großen Vielfalt an Bäumen – von unzähligen Obstbäumen über verschiedene Straucharten bis hin zu zahlreichen Laub- und Nadelbäumen. Neben weiten Grünflächen und blühenden Beeten widmen wir uns dem Artenschutz vieler Pflanzenarten und ihrer sorgfältigen Pflege. Mit viel Einsatz sorgen wir dafür, dass dieses grüne Areal nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tiere bleibt.

1961
Am 19. August 1961 wurde der Rassegeflügelzuchtverein von 14 an der Züchtung von Rassegeflügel interessierten Groß-Rohrheimern im Café Klinger gegründet.

1965
In den Gründerjahren mussten Käfige, Voliere und sonstiges Ausstellungsmaterial angeschafft werden. Damit veranstaltete der Verein bereits am 10. Oktober 1965 seine erste überörtliche Schau in der alten Turnhalle 381 Tiere, inklusive der Sonderschau des „Zwerg-Italiener- Huhns“ Hessen. In den Jahren davor stellte man die Tiere im Saal vom Gasthaus „Löwen“ aus.

1977
Durch den Bau der Bürgerhalle ändert sich die Situation für unseren Verein grundlegend. Man hatte nun ein eigenes Lokal, um die Tiere zur Schau zu stellen. Daher fand 1977 die erste Großschau, verbunden mit unserer Lokalschau, der Kreisgeflügelschau „Ried“ und der Bundes-Sonderschau der „Ur- und Kampfhühner“ statt. Am 26./27. November 1977 wurde die höchste, jemals erreichte Tierzahl von 1987 Tieren, davon waren 224 Tieren von Jugendlichen ausgestellt, erreicht.

1980
Am 29./30. November folgte bereits die 2. Kreisgeflügelschau „Ried“ mit 1372 Tieren, dargeboten von 168 Züchtern.

1981
Zum 20-jährigen Bestehen unseres Vereins führten wir die „Walter Lautenbach Gedächtnisschau“ mit 1031 Tieren durch. Angeschlossen waren die Starkenburger-Taubenschau und die Sonderschau der „Brünner-Kröpfer“ und der „Coburger Lernchen“ mit 1469 Tieren, statt.

1982
Unser 25-jähriges Vereinsbestehen feierten wir an Pfingsten 1986 mit einem feierlichen Festkommers und einen zünftigen Frühshoppen in der Rathausscheune. Die Jubiläumsschau am 22./23. November 1986 mit 1700 Tieren war verbunden mit der Kreisschau „Ried“, der Sonderschau des „goldfarbigen Italiener Huhns“ und der Hauptsonderschau der „Franzosen-Kröpfer“. Weiterhin wurde der Verein als „e.V.“ eingetragen.

1988-1990
Nach den Großschauen wurden in den folgenden Jahren „normale“ Lokalschauen durchgeführt, da man in den Jahren 1988-1990 die Gemeinschafts-Zuchtanlange für Rassegeflügel baute. Dazu wurde dem Verein das heute bekannte Grundstück von der Gemeinde zur Verfügung gestellt, sodass auch Groß- und Wassergeflügel seinen Platz erhielt. In den neuen Zuchtgebäuden und Parzellen des ersten Bauabschnitts konnten nun auch Gänse und Enten aufgezogen werden.
Die Organisation und Durchführung übernahmen die Zuchtfreunde Friedrich Matthes, Josef Folcz (Polier) und das „Team“. Hier müssten jetzt viele Namen derjenigen genannt werden, die drei Jahre lang Samstag für Samstag dem Verein ihre Freizeit opferten, um das Werk zu vollenden. Im „Teamwork“ liegt bis heute das Geheimnis des Erfolgs unseres Vereins.

1991
Zum 30-jährigen Vereinsbestehen fand die Jubiläumsschau, verbunden mit der Bundesschau des „Chabo-Huhns“ von ganz Deutschland mit 834 Tieren statt. Für die „Chabo“ war Günter Borger verantwortlich.

1992
In diesem Jahr wurde wiederum die Kreisgeflügelschau „Ried“ unserer örtlichen Schau angegliedert.

1992-1995
Durch den Spatenstich zum Bau des Vereinsheims von dem damaligen Bürgermeister Heinz Roos am 29. März 1992 begann der 2. Bauabschnitt auf der Zuchtanlage, der mit der Einweihung der Zuchtanlage inklusive Vereinsheim am 02. April 1995 endete.

1994
Inzwischen fand auf der Jahreshauptversammlung am 04. März 1994 in der F.C.A.-Gaststätte der erste große Generations- und Führungswechsel des Vereins statt. Nach über 30-jähriger Vorstandsarbeit gaben der 1. Vorsitzende Wolfgang Triebel und der 1.Schriftführer Heinrich Philipp Lautenbach ihre Ämter an Joachim Weigl und Wolfgang Bär weiter. Heinz Schollmeier wurde 2. Vorsitzender, Klaus Gerhard blieb 1. Rechner (seit 1976).

1995
Am 28. April 1995 wurde die erste Kreisversammlung bei uns abgehalten. Der Verein führte die Kreisjugendschau und die Sonderschau des „Goldfarbigen Italiener Huhnes“ durch. Die Tierzahl zusammen mit der Lokalschau belief sich auf 674 Tiere.

1997
In diesem Jahr feierte unser Ehrenvorsitzender Wolfgang Triebel seinen 60. Geburtstag. Zu seinen Ehren wurde die Kreisschau mit der Sonderschau „Coburger Lerchen“ durchgeführt.

1998
Der zweite Wechsel an der Vereinsspitze erfolgte bei der Jahreshauptversammlung im März 1998. Joachim Weigl gab das Amt des 1.Vorsitzenden an Heiz Schollmeier ab.

1999
Mit 555 Tieren wird der Lokalschau die Hauptsonderschau des „Hamburger Huhnes“ angeschlossen, verantwortlich war Friedrich Matthes.

2001
Auch das Jubiläumsjahr 2001 zum 40-jährigen Bestehen des Vereins wurde mit der Sonderschau der „Reichshühner“ und den „Süddeutschen Farbentauben“ mit 642 Tieren gefeiert. Wolfgang Triebel und Wolfgang Menger zeigten sich hierfür verantwortlich.
Jetzt treten auch mehr Erfolge der einzelnen Züchter auf überörtliche Ebene wie auf der „Deutschen Junggeflügelschau Hannover“ oder der „Nationalen“ Geflügelschau mit Sonderschauen in das Licht der Öffentlichkeit. Sie haben die Fahnen (Wappen= des Vereins weit über die Grenzen Groß-Rohrheims hinaus bekannt gemacht.
Die großen Erfolge der letzten Jahre, mit Siegerband oder Titel „Deutscher Meister“, haben die derzeit hauptaktiven Züchter und Vorstandsmitglieder vorzuweisen.
So konnten viele unserer Züchter in den letzten Jahren an der Ehrung der sportlichen und züchterischen Meister durch die Gemeinde teilnehmen und sich in das goldene Buch eintragen.

2005
Egal ob die Zucht von Puten, Enten, Gänsen, Hühnern oder Tauben: die Züchter wurden angesichts der Vogelgrippe und der damit verbundenen Einstallung der Tiere stark auf die Probe gestellt. Nicht zuletzt war die Nachzucht von Geflügel und die Erhaltung der einzelnen Rassen sehr gefährdet. 2005 musste auf Verordnung des Ministers unsere Lokalschau für den November abgesagt werden.

2006
Der Verein führte seine Lokalschau am 28./29. Oktober 2006 mit verminderter Tierzahl und auf dem Gelände der Gemeinschaftszuchtanlage für Rassegeflügel durch.

2008
In diesem Jahr gab es mal etwas ganz Anderes auf der Geflügelzuchtanlage. Hier wurde ein Kräher-Wettbewerb des SV’s der „langkrähenden Hühnerrassen“ ausgetragen.

2009
Eine Sonderschau des SV’s des „goldfarbenen Italiener Huhnes“ der Gruppe Hessen Nassau wurde der Lokalschau angegliedert.

2011
Mit vielen Ehrungen feierten wir unser 50-jähriges Bestehen im Sommer 2011. Der Verein führte die Lokalschau und die Sonderschau des „Goldfarbigen Italiener Huhnes“ durch.

2013
In Gedenken an unser langjährig aktives Ehrenmitglied wurde die Heinrich-Philipp-Lautenbach-Gedächtnisschau durchgeführt.

2019
Im Gedenken an unser langjährig aktives Ehrenmitglied wurde die Josef-Folcz-Gedächtnisschau durchgeführt.

2020 – 2021
Die Coronazeit war auch für die Züchterinnen des Rassegeflügelzuchtvereins e.V. Groß-Rohrheims eine Herausforderung. Mit vielen spannenden Einblicken berichtete Pressewart im Rohrheimer Anzeiger von der Brutzeit, den Storchennestern auf der Zuchtanlage und natürlich den verschiedenen Geflügelrassen der Züchter und Züchterinnen. Somit verlor der Verein trotz Corona-Richtlinien nicht an Präsenz.
Nach der Corona-Pause wurde im Oktober 2021 die Geflügelschau zur Feier des 60-jährigen Bestehens ausgerichtet.

2023
Nach langen Jahren als 1. Vorsitzender verabschiedete sich Heinz Schollmaier aus dem Vorstand. Der Generationswechsel wurde eingeläutet und Dr. Peter Weigl zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

2024
An die alljährliche Lokalschau wurde eine Werbeschau der Coburger Lerchen angeschlossen. Alle drei Farbenschläge der, auf der roten Liste geführten, alten einheimischen Taubenart konnte den zahlreichen Besuchern präsentiert werden.
Zusätzlich wurde mit der Ortsmeisterschaft im Darts ein weiteres Highlight im Veranstaltungskalender etabliert.

2025
Nach dem Erfolg im Vorjahr wurde auch in diesem Jahr wieder an unsere Lokalschau eine Werbeschau der Coburger Lerchen angeschlossen.

Rückblick

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